Das naturbelassene Juwel vor Mallorca
Cabrera – das stille Naturparadies im Archipel südlich von Mallorcas Südküste – ist keine einzelne Bucht, sondern das Herz einer ganzen Inselgruppe im Mittelmeer.
Weniger als zehn Kilometer vor Mallorcas Südküste liegt dieses Eiland wie eine eigene Welt zwischen Wasser, Felsen und weitem Horizont. Gerade diese Inselwelt macht Cabrera für viele Besucher zu einem echten Naturparadies der spanischen Balearen und für manche sogar zu einem echten Geheimtipp. Die Hauptinsel und die kleineren Inseln des Archipels wirken unaufgeregt, rau und ursprünglich – und genau darin liegt ihr Reiz.
Für Bluebay Balear ist Cabrera eines der stärksten Ziele südlich von Mallorca. Auf einem Segeltag mit dem Katamaran beginnt das Erlebnis schon mit der Überfahrt: Die Küste der Baleareninsel bleibt langsam achteraus zurück, während sich vor dem Bug Naturhafen, Buchten, Felsen und die Silhouette des Kastells aufbauen. So wird aus einem Bootsausflug oder einer der Bootsausflüge kein gewöhnlicher Tagesausflug, sondern eine Tour mit echtem Inselgefühl.

Die klassische Abfahrt zur Insel erfolgt meist ab Colonia de Sant Jordi. Dort starten Ausflugsboote und weitere Unternehmen, die Illa de Cabrera als Ziel im Programm haben. Je nach Laufzeit, Wetter, Boot, Monat und Bedingungen dauert die Überfahrt ungefähr eine Stunde. Gerade diese kurze Distanz macht den Besuch ideal, weil sich auch ein halber oder ganzer Tagesausflug gut planen lässt. Für viele Besucher ist schon die Rückfahrt am späten Nachmittag Teil des Reizes, weil das Licht über dem Mittelmeer dann besonders weich wirkt.
Als Teil des Nationalparks „Archipiélago de Cabrera“ ist die gesamte Inselgruppe ein geschütztes Naturparadies.
Wer die Insel erreicht, kommt zuerst im kleinen Hafen und Naturhafen an. Dort beginnt der eigentliche Besuch. Die Verwaltung des Nationalparks regelt Zugänge, Nutzung und Bestimmungen sehr klar, damit Landschaft, Grotten Tierarten und Meeresleben im Einklang bleiben. Für Bluebay Balear ist genau das wichtig: Cabrera ist kein beliebiger Strandstopp, sondern ein geschützter Naturraum, in dem Zweck und Schutzgedanke klar vorgehen.



Cabrera ist ein Naturparadies mit außergewöhnlicher Fauna und einer stillen, balearischen Landschaft. Es treffen Felsen, kleine Buchten, Strände, Uferstreifen und klare Wasserflächen aufeinander. Besonders bekannt sind die Posidonia-Wiesen im Meer, die für die Wasserqualität und das gesamte Meeresleben von zentraler Bedeutung sind. Ideal zum Schnorcheln, für einen Tauchgang oder für mehrere Tauchgängen in genehmigten Bereichen ist die Insel deshalb besonders interessant.
Auch an Land hat Cabrera viel Charakter. Ziegen gehören zur Geschichte der Insel, auch wenn die frühere Ziegeninsel heute vor allem als Schutzraum wahrgenommen wird. Für Ornithologen ist das Eiland ebenfalls spannend, weil zahlreiche Vogelarten hier rasten oder nisten. Zwischen Felsen, niedriger Vegetation und den Küsten des Archipels wirkt die Ausdehnung der Insel größer, als man es von Mallorca aus vermuten würde.
Über dem Hafen liegt das alte Kastell, das den ersten Blick auf Cabreras Geschichte öffnet. Es gehört zu den markantesten Bauwerken der Insel und prägt das Bild vom Wasser aus. Dazu kommen der mehrere Leuchttürme, allen voran n'Ensiola, das in manchen Formen auch als Anciola auftaucht; von dort gehen die Blicke bis zu den kleinen Estels im Meer. Diese Punkte machen Cabrera nicht nur landschaftlich, sondern auch geschichtlich stark.
Von der Anlegestelle aus führen mehrere Routen über die Insel. Beliebt sind Wege nach s’Espalmador, Palmador, Cala Santa Maria, La Miranda und zur Cova Blava. Die blaue Grotte – auch einfach Cova oder Blava genannt – gehört zu den eindrucksvollsten Höhlen Spaniens. Je nach Route, Laufzeit und Kondition reichen die Strecken von kürzeren Wegen bis zu längeren Wanderungen. Auch eine kleine Umrundung einzelner Bereiche ist möglich, wenn man mehr von Cabreras Küsten und Buchten sehen möchte.
Cabrera ist nicht nur viel Natur, sondern auch Reich an Geschichte. Das Kastell erinnert an frühere Jahrhunderte, in denen die Insel gegen Piraten geschützt werden musste. Ein besonders stilles Kapitel ist die Internierung französischer Kriegsgefangener im frühen 19. Jahrhundert. In diesem Zusammenhang wird bis heute vom Seemannsfriedhof und vom Denkmal für die Gefangenen gesprochen. Gerade diese Geschichte verleiht dem Ort zusätzliche Tiefe und macht den Besuch eindrucksvoller.
Auch Plinius wird in historischen Zusammenhängen immer wieder genannt, wenn es um antike Inselwahrnehmungen im Mittelmeer geht. Über Jahrhunderte blieb Cabrera ein rauer Ort zwischen militärischer Nutzung, karger Landwirtschaft und natürlicher Abgeschiedenheit. Erst mit dem Nationalpark bekam das Archipel jenen Schutzstatus, der seine heutige Ruhe sichert.
Wer den Besuch gut vorbereiten möchte, beginnt oft im Besucherzentrum in Colònia de Sant Jordi. Dort werden Daten, Dienste, Dienstleistungen, Wege und die wichtigsten Informationen zum Nationalpark vermittelt. Außerdem gibt es Hinweise zu Herberge, Touren, Abfahrt, Rückfahrt und zu den Bedingungen, unter denen die Nutzung der Insel Cabrera möglich ist. Gerade für Kinder, Familien und Besucher, die nicht nur spontan aufbrechen wollen, ist das hilfreich.
Je nach Unternehmen unterscheiden sich Touren, Laufzeit, Abfahrt, Rückfahrt, Leistungen und die Uhr-Zeiten der Tickets. Wer den Tag gut planen möchte, achtet am besten auf die jeweils aktuellen Daten der Anbieter und auf die Verpflichtungen, die sich aus den Schutzregeln des Parks ergeben. So bleibt das Erlebnis für Besucher und Inselwelt gleichermaßen im Einklang.
Für Bluebay Balear ist Cabrera deshalb eines der stärksten Ziele südlich von Mallorca. Vom Katamaran aus werden Naturhafen, Inselgruppe, Kastell, Leuchtturm, Cova Blava, s’Espalmador und die stillen Buchten zu einem einzigen Panorama. Genau diese Mischung aus Überfahrt, Inselwelt, Meeresleben, Geschichte und Ruhe macht das Erlebnis so besonders.
Wer Mallorca nicht nur über Strände, sondern auch über Inseln, Küsten und echte Natur verstehen möchte, findet auf Cabrera einen Ort, der weit über einen normalen Ausflug hinausgeht. Das Archipel wirkt nicht laut, sondern vollständig – als balearischer Naturraum, der sich seine Eigenart bewahrt hat und auf einem Segeltag mit Bluebay Balear besonders intensiv erlebt werden kann.